Der Textildruck als Handwerk mit Pfiff!

22 Mai 2023
 Kategorien: Verarbeitung & Fertigung, Blog

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Textilien hochwertig mit eigenen Designs, Fotos oder einem Text zu bedrucken, diese Komponenten werden dem Textildruck zugeordnet. Bei diesem Verfahren spielen verschiedene Arten eine Rolle. So wird zwischen Digital-Transferdruck, Flex- und Flocktransferdruck, Digital-Direktdruck, Siebdruck und Thermosublimationsdruck unterschieden. Dabei ist schwer zu sagen, welcher Druck als der beste punktet. Der sogenannte Flexdruck liefert sehr gute Ergebnisse, wobei er sich explizit für Motive anbietet, die für maximal drei Farben ausgelegt sind. Dieser Druck stellt für Schriften, einfache grafische Objekte und Zahlen die erste Wahl dar, da keine Farbverläufe möglich sind. Allgemein betrachtet, braucht man, um Textilien eindrucksvoll zu bedrucken, nur drei Kleinigkeiten – eine Folie, ein Schneidwerkzeug und eine Transferpresse bzw. ein Bügeleisen. Die drei weiteren Schritte sollten dann das perfekte Ergebnis bringen: Zunächst wird das Motiv aufgezeichnet, anschließend aus der Folie ausgeschnitten, um dann mit ausreichender Hitzeeinwirkung und einem gewissen Druck auf das Stoffstück aufgebracht zu werden – fertig!

Oft stellt sich auch die Frage, ob Flexdruck, Digitaldruck, Transfer oder Siebdruck zu favorisieren ist. Der Digitaldruck weist eindeutige Grenzen bei der Druckgeschwindigkeit auf. Somit gilt der Flexodruck als Gewinner im Textildruck, wenn es zum Beispiel um die Herstellung von Rollen-Etiketten in einer höheren Auflage geht. Der Digitaldruck ist empfehlenswert, wenn Auflagenhöhen bis in den Tausenderbereich realisiert werden sollen. Der Transferdruck dagegen „produziert“ große Papiermüll-Mengen, ist also aus Sicht umweltfreundlicher Kriterien als problematisch einzustufen. Stellt man diesem Verfahren den Siebdruck oder Digitaldruck gegenüber, so ist er auch als deutlich zeitintensiver einzustufen. Allerdings punktet er mit seinen flexiblen und dehnbaren Eigenschaften. Deshalb eignet er sich perfekt, um Arbeitskleidung herzustellen. Da der Druck eine lange Haltbarkeit aufweist, kann er auf Jacken, Pullovern, Hosen, Handschuhen und Mützen bedenkenlos eingesetzt werden. Beim Siebdruckverfahren handelt es sich um eine spezielle Direktdruck-Form. Sie findet häufig Anwendung, wenn es darum geht, schwierig zu bedruckende Oberflächen zu veredeln. Dabei entwickelt er seine volle Farbbrillanz und eine hohe Lichtechtheit auf den verschiedensten Oberflächen und Materialien.

So kommen sowohl Folien und Kunststoff als auch Metall und Holz zum Einsatz. Übrigens existieren mit dem grafischen Siebdruck, dem industriellen Siebdruck oder ganz allgemein als Textildruck bezeichnet, verschiedene Arten dieser Drucktechnik. Während der grafische Siebdruck vorrangig auf Plakaten und Verkehrsschildern zur Anwendung kommt, eignet sich der industrielle Siebdruck explizit für Armaturenbretter und Tastaturfolien. Der Textildruck wiederum, ziert Gardinenstoffe genauso wie Bettwäsche und T-Shirts, so dass er zur Herstellung von normalen Alltagsgegenständen herangezogen wird. Der Siebdruck empfiehlt sich, wenn es um höhere Stückzahlen und eine überschaubare Farbanzahl im jeweiligen Motiv geht. Des Weiteren gilt er als gängiges Druckverfahren, um Baumwolle-Textilien zu veredeln, so dass die allermeisten T-Shirts mittels Siebdruck bedruckt werden. Textile Wünsche sind einfach zu erfüllen und mit dem richtigen Druckverfahren ein Kinderspiel!

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